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Rund um Dornheim Medial Images

#FutureNow-Wie die Digitalisierung unser Gesundheitswesen revolutioniert

11.12.2017

Wenn aus Fiktion plötzlich Wirklichkeit wird, wenn Roboter in Operationssälen auftauchen und die Anatomie lebender Menschen Einzug in die digitalisierte Lehre hält, reicht es nicht, darüber Vorträge zu halten. Deshalb wollte die Techniker Krankenkasse den Gästen ihres Aktionstag am 11.12.17 in der Experimentellen Fabrik die Möglichkeit bieten, selbst einmal in den Körper hineinzuschauen und Einblicke in die vor ein paar Jahren noch undenkbare Digitalisierung in der Medizin zu gewinnen.

Große Aufmerksamkeit erregte unser Websegmenter, der neue Türen zur Betrachtung von Patienten CDs öffnet und so bildhaft verdeutlichte, wie die Digitalisierung den Alltag von Patienten und Medizinern vereinfachen und verbessern kann.

Außerdem hatten wir unser vom BMWi (ZIM) gefördertes Projekt VirtualAnatomy im Gepäck. Zur Unterstützung der Lehre verschmelzen hier Theorie und Praxis. Das vielseitige Konzept, das in Zusammenarbeit mit dem Institut für Anatomie der Otto-von-Guericke Universität und der Fakultät für Informatik entstand, begeisterte nun Interessierte aus Politik und Gesundheitswesen.

Es hat uns sehr viel Freude bereitet, unsere Begeisterung für digitale Lösungen in der Medizintechnik zu teilen und sie einem ganz neuen Publikum nahe zu bringen. Wir danken für das rege Interesse und wünschen ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Digitale Erfolgsgeschichten – Der Dornheim Segmenter im Lokalfernsehen

31.05.2017

Als Finalisten waren wir zur Preisverleihung des Wettbewerbs "Digitale Erfolgsgeschichten Sachsen-Anhalt" am 30.05.2017 eingeladen. "Im Handwerk, wie auch in allen anderen Wirtschaftsbereichen, kommt über kurz oder lang kein Betrieb am Thema Digitalisierung vorbei“, sagte Hagen Mauer, Präsident der Handwerkskammer Magdeburg, welche gleichzeitig Ausrichter der Veranstaltung war. Wir können dem Präsident nur zustimmen, fußt doch unser gesamtes Unternehmen darauf, Menschen mit unseren Softwarelösungen zu unterstützen.

 

Natürlich bekamen die Gäste auch die Gelegenheit, unseren Dornheim Segmenter in Aktion zu erleben. Auf der Ausstellung im Rahmen der Veranstaltung, bei der die Teilnehmer ihre Erfolgsprojekte präsentieren konnten, wurde auch das Lokalfernsehen MDF.1 sehr schnell auf uns aufmerksam. Nicht nur die Gäste, auch die Reporter waren sehr fasziniert von den 3D-Bildern des menschlichen Körpers, die auf unserem Monitor zu sehen waren. Die Möglichkeit, 3D-Ultraschallaufnahmen von Babys von Zuhause aus interaktiv anschauen zu können oder sogar als Schmuck anfertigen zu lassen, hat dabei großen Anklang gefunden.

 

Kurzerhand erfolgte ein spontanes Interview, das ab Minute 2:10 im Fernsehbeitrag von MDF.1 eingesehen werden kann: >>Klicken Sie hier, um zum Film zu gelangen<< 

 

Wir gratulieren den Gewinnern des Wettbewerbs: 1. Platz: Rißmann Zahntechnik GmbH, 2. Platz: IPT-Pergande Gesellschaft für Innovative Particle Technology mbH und 3. Platz: X-Trade GmbH.


Die Lange Nacht der Wissenschaft am 20. Mai in Magdeburg

11.05.2017

Bald ist es wieder so weit, unzählige Wissbegierige strömen mit buntmarkierte Plänen in den Händen über den Campus, stöbern neugierig durch die Räume und bleiben hier und da staunend stehen. Die Lange Nacht der Wissenschaft steht vor der Tür und wir sind mittendrin!

Wer uns unter den rund 300 Angeboten auf keinen Fall übersehen will, sollte einen Besuch in der Experimentellen Fabrik einplanen. Wir stehen gleich unten im Foyer.

Zwischen CT-Scanner und 3D-Druck-Laboren können Sie selbst einmal versuchen, anhand medizinischer Bilddaten Organ-Strukturen zu erkennen. Dafür steht Ihnen mit dem Dornheim Segmenter eine 3D Visualisierungs-Software zur Verfügung. Auch der Prototyp aus unserem Forschungsprojekt „Virtual Anatomy“, der speziell für Medizinstudenten als Anatomie-Lernsoftware entwickelt wird, ist mit am Start und wartet darauf ausprobiert zu werden.

Es erwarten Sie interessante Einblicke, wenn Sie mögen, sogar in Ihren eigenen Körper. Waren Sie schon einmal bei einer MRT- oder CT-Untersuchung und haben noch Ihre Patienten-CD zur Hand? Bringen Sie sie einfach mit und erleben Sie Ihre eigenen Aufnahmen hochaufgelöst, interaktiv und in 3D.

Sie können sich noch nicht so ganz vorstellen, wie Medizin mit einer Software zusammenpassen soll? Dann würden wir Ihnen gerne den dreidimensionalen virtuellen Patienten vorstellen, der Ärzte bei der Operationsplanung und Patientenaufklärung unterstützen kann.

Auch die Kleinen kommen nicht zu kurz: Immer wieder gibt es großes Staunen beim Blick ins Innere von Gegenständen, z.B. in ein Überraschungsei oder in eine Frucht. Und das virtuell, ohne das Objekt dafür öffnen oder aufschneiden zu müssen.

Nutzen Sie die Gelegenheit, kommen Sie zu unserem Stand „Von der Computertomographie zum virtuellen Patienten“ und lernen Sie uns persönlich kennen.

Wenn auch Käfer oder Urzeitkrebse Ihr Interesse wecken, können wir Ihnen die „3D-Darstellung kleiner wirbelloser Tiere“ empfehlen. Mit Hilfe des Dornheim Segmenters, der auch außermedizinisch eingesetzt werden kann, werden die kleinen Tierchen ganz groß. Entdecken Sie die beeindruckenden Details der Tierchen im oberen Foyer des Naturkundemuseums. Die Aufnahmen entstanden in einem Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Werkstoff- und Fügetechnik der OvGU, der Dornheim Medical Images GmbH und dem Museum für Naturkunde Magdeburg.

Tauchen Sie ein in die Welt der Wissenschaft und genießen Sie ihre Vielfalt!

Wir freuen uns auf Sie!

Der Dornheim Segmenter in der Anatomie Ausbildung – Neue erfolgreiche Studie

20.02.2017

Seit der ersten Studie im Projekt VirtualAnatomy ist knapp ein Jahr vergangen. Wir haben die Zeit genutzt und die Rückmeldungen in Form von neuen Tools in den Prototyp eingebaut. Am 10.02.2017 war es so weit, die Testreihe ging in die zweite Runde. Der Modus war leicht variiert, die Fragestellung blieb gleich: Welche Vorteile bringt der Dornheim Segmenter für die Anatomie-Ausbildung?

Die Aufgabe der Medizinstudenten – alle im ersten Semester – bestand darin, sich die Knochen und Muskeln des menschlichen Arms mit Hilfe des neuen Prototyps einzuprägen. Dazu hatten sie 90 Minuten die Möglichkeit, die anatomische Strukturen aus allen Perspektiven und in 3D zu betrachten und die Zusammenhänge im Gedächtnis zu verankern. Im Anschluss fand in der medizinischen Fakultät eine Prüfung statt, in der die Studenten am Körperspender das neu erworbene Wissen präsentierten.

Gespannt erwarteten wir mit unseren Projektpartnern, dem Institut für Anatomie und der Arbeitsgruppe Visualisierung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, die Ergebnisse und Reaktionen der Teilnehmer. Würden die Neuentwicklungen den Nerv der Studenten treffen? Würden die Prüfungsergebnisse besser ausfallen als vor einem Jahr? Sind komplett neue Bedürfnisse oder Verbesserungsvorschläge aufgekommen?

Und die Ergebnisse ließen aufhorchen, 7 der 8 Studenten hatten mindestens 80% der Fragen korrekt beantwortet. Ein Erfolg, mit dem niemand gerechnet hatte und der einen großen Fortschritt zur letzten Studie darstellt, da deren Ergebnisse bei Weitem übertroffen wurden.

Bei den Studenten kamen die Weiterentwicklungen des Prototyps, wie die ausführlichen Beschreibungen der Strukturen und die 3D-Annotationen sehr gut an. Auch lobten sie die intuitive und leichte Bedienbarkeit. Ganz besonders gefiel ihnen, dass sie - im Gegensatz zu einem medizinischen Atlas - Objekte vergrößern, drehen und von allen Seiten betrachten können, was für die räumliche Vorstellung außerordentlich hilfreich war.

Mit diesem positiven Feedback im Rücken wollen wir Schritte in Richtung „mobile Nutzbarkeit“ wagen, damit der Prototyp Studenten zum Selbststudium zur Verfügung gestellt werden kann.

Wir danken allen Teilnehmern der Studie, unseren Projektpartnern und der BMWi, die das innovative Projekt fördert, und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

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