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Rund um Dornheim Medial Images

Der Dornheim Segmenter in der Anatomie Ausbildung – Neue erfolgreiche Studie

20.02.2017

Seit der ersten Studie im Projekt VirtualAnatomy ist knapp ein Jahr vergangen. Wir haben die Zeit genutzt und die Rückmeldungen in Form von neuen Tools in den Prototyp eingebaut. Am 10.02.2017 war es so weit, die Testreihe ging in die zweite Runde. Der Modus war leicht variiert, die Fragestellung blieb gleich: Welche Vorteile bringt der Dornheim Segmenter für die Anatomie-Ausbildung?

Die Aufgabe der Medizinstudenten – alle im ersten Semester – bestand darin, sich die Knochen und Muskeln des menschlichen Arms mit Hilfe des neuen Prototyps einzuprägen. Dazu hatten sie 90 Minuten die Möglichkeit, die anatomische Strukturen aus allen Perspektiven und in 3D zu betrachten und die Zusammenhänge im Gedächtnis zu verankern. Im Anschluss fand in der medizinischen Fakultät eine Prüfung statt, in der die Studenten am Körperspender das neu erworbene Wissen präsentierten.

Gespannt erwarteten wir mit unseren Projektpartnern, dem Institut für Anatomie und der Arbeitsgruppe Visualisierung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, die Ergebnisse und Reaktionen der Teilnehmer. Würden die Neuentwicklungen den Nerv der Studenten treffen? Würden die Prüfungsergebnisse besser ausfallen als vor einem Jahr? Sind komplett neue Bedürfnisse oder Verbesserungsvorschläge aufgekommen?

Und die Ergebnisse ließen aufhorchen, 7 der 8 Studenten hatten mindestens 80% der Fragen korrekt beantwortet. Ein Erfolg, mit dem niemand gerechnet hatte und der einen großen Fortschritt zur letzten Studie darstellt, da deren Ergebnisse bei Weitem übertroffen wurden.

Bei den Studenten kamen die Weiterentwicklungen des Prototyps, wie die ausführlichen Beschreibungen der Strukturen und die 3D-Annotationen sehr gut an. Auch lobten sie die intuitive und leichte Bedienbarkeit. Ganz besonders gefiel ihnen, dass sie - im Gegensatz zu einem medizinischen Atlas - Objekte vergrößern, drehen und von allen Seiten betrachten können, was für die räumliche Vorstellung außerordentlich hilfreich war.

Mit diesem positiven Feedback im Rücken wollen wir Schritte in Richtung „mobile Nutzbarkeit“ wagen, damit der Prototyp Studenten zum Selbststudium zur Verfügung gestellt werden kann.

Wir danken allen Teilnehmern der Studie, unseren Projektpartnern und der BMWi, die das innovative Projekt fördert, und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

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